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Weiterführendes

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Football-Spielstätten stattfand. Die Regel fiel 1971, Fuß- oder Rugbybälle rollten jedoch die nächsten 35 Jahre trotzdem nicht durch die GAA-Stadien. Erst 2007 erlaubte die GAA es dem irischen Fußball-Verband, einige EM-Qualifikationsspiele im Croke Park auszu-
tragen. Das eigentlich für Spiele der irischen Fußball-Nationalmannschaft vorgesehene Stadion an der Lansdowne Road in Dublin befindet sich noch bis 2009 im Umbau. So durfte sich unter anderem die deutsche Nationalmannschaft zu den Glücklichen zählen, mal auf „Gaelic Games Ground“ gespielt zu haben. Nachdem der Umbau der Lansdowne Road beendet ist, treten die alten Regeln wieder
in Kraft.

Ausrüstung und Spielplatz

Unscharf betrachtet erscheinen die beiden Feldsportarten wie Hockey und Fußball. Beide teilen sich auch ein und denselben Spielgrund. Dieser ist mit 80-90 Metern Breite und 130-145 Metern Länge ein wenig größer als ein Fußballfeld. Den Stock, Hurley oder Camán genannt, trägt jeder Spieler, genau wie im Feld- oder Eishockey. Er sieht aus, als hätte er sich in den Jahrhunderten des Spiels nie verändert. Das Ende des Hurley wird Bas genannt, ist breiter als der Rest und abgeflacht, damit der Ball geschla-
gen werden kann. Der Ball heißt Sliotar und ähnelt einem Baseball oder Hockeyball. Geschlagen kann er enorme Geschwindigkeiten erreichen – auch ein Grund, wieso in der Gegenwart immer mehr Spieler mit Helmen und Mundschutz ausgestattet den Platz betreten. Beim Gaelic Football wird ein Ball eingesetzt, der ein wenig leichter und ein wenig größer als ein herkömmlicher Fußball ist. Sonstige spezielle Ausrüstung besteht nur in den von einigen Feldspielern verwendeten Torwarthandschuhen.

Regeln und Spielbetrieb

Es gibt zwei wichtige Meisterschaften: Die All-Ireland Championships der Provinzen

und die National League der Vereinsklubs. Hurling hat sich seine eigentliche Form bewahrt und wenig in den Jahrhunderten verändert, wogegen Gaelic Football sich durchaus durch fremde Arten von Fußball inspirieren ließ und auch so in seine heutige Form erst eintrat. Beide Sportarten zählen zu den schnellsten Feldsportarten über-
haupt. Auf den Plätzen stehen jeweils 15 Spieler, inklusive Torwart. Das Ziel in beiden Sportarten besteht darin, Tore und Punkte zu erzielen. Befördert man den Ball in das Netz, bekommt die eigene Mannschaft drei Punkte gutgeschrieben. Schlägt oder schießt man ihn durch die beiden Stangen oberhalb des Tores, gibt es einen Punkt. Beim Hurling kann der Ball mit dem Schläger oder der Hand über die Torlinien beför-
dert werden, beim Gaelic Football mit den Füßen und den Händen. Nur muss der Ball mit den Händen geschlagen werden, nicht geworfen. So auch im Spiel. Die Hände dür-
fen immer benutzt werden, der Ball darf aber nicht von einem Spieler zum anderen ge-
worfen und nicht vom Boden aufgehoben werden. Mit dem Ball in der Hand dürfen die Spieler vier Schritte machen, bzw. ihn vier Sekunden in der Hand halten.



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