Weiterführendes
hochlandspiele.de

Deutsche Website über die Highland Games

Das Besondere / Kuriose

Auch wenn die Highland-Games ein ernsthafter Wettkampf mit Profisportlern sind, gibt es auch spaßige Wettbewerber für Jedermann. Dazu gehören Tossing The Wellie (Gummistiefelweitwurf), The Haggis Hurl (Haggisweitwurf) oder ein Fahrradrennen um den Wettkampfplatz herum. Handfester wird es beim Hindernislauf und Tauziehen. Wer eine echte Herausforderung sucht, probiert sich im Kampfaxt-Zielwerfen.

Manche Historiker datieren die „Tailteann Games" als
einen Vorläufer der Highland-Games aus Irland bis auf das Jahr 1829 v. Chr. zurück.
Damit wären die antiken Highland Games deutlich älter als die ersten Olympischen
Spiele (776 v. Chr). Ob die Hochlandspiele aber tatsächlich aus den Tailteann Games

hervorgingen, ist umstritten.

Die sogenannten „Highlander" waren im Kriegsfall wahre Mehrkampfspezialisten. Zu-
nächst wurde der Gegner mit einer Fernkampfwaffe beschossen. Brachte dies nicht
bereits den endgültigen Erfolg, stürmten die Kämpfer auf ihren Gegner zu und schleu-
derten ihm eine Wurfwaffe entgegen. Als letztes Mittel blieb noch der Nahkampf mit
Schwert und einem mit Stacheln bewehrten Rundschild. Kein Wunder, dass die High-
lander teilweise Vasallen brauchten, um ihre Mordwerkzeuge zu schleppen.

Durch die Tradition der Viehhaltung in den Highlands sind heute Viehschauen fester
Bestandteil vieler Gatherings. Auch in der Frühzeit der Highland-Games spielten die
Nutztiere eine große Rolle: Wenn die besten Krieger der Clans zu den Treffen aufge-
brochen waren, schlug die Stunde der Viehdiebe.

Wie funktioniert es?


Die Highland-Games sind heute vor allem ein großes Volksfest und eine Touristenat-
traktion. Neben Tanzwettbewerben und verschiedenen Disziplinen für Jedermann, sind
die „Heavy Events" der Kern der Spiele. Dabei geht es, wie der Name schon sagt, in der
Tradition der Highlander vor allem um gezielt eingesetzte Körperkraft:

Caber Tossing


Beim Caber Tossing geht es nicht etwa darum, einen Baumstamm so
weit wie möglich zu schleudern. Viel mehr kommt es auf die Genauigkeit des Wurfes an:
Der Stamm muss sich einmal überschlagen und dann möglichst gerade wieder nach
vorne kippen. Bei einem perfekten Toss bleibt der Stamm in einer 12-Uhr-Position liegen,
Abweichungen nach links und rechts bedeuten Punktabzüge.

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