Weiterführendes
Bild: "Klootschießen"
Foto: Gero Meischen

Alles Wissenswerte zu Klootschießen gibt's auf www.friesensport.de
Das Spiel

Die Schwierigkeit des Klootschießens liegt in der Ko-
ordination des Bewegungsablaufs. Mit Hilfe eines
Sprungbretts muss eine kleine, 475g schwere und mit
Blei gefüllte Holzkugel so weit wie möglich geworfen
werden. Ein ca. 20m langer Anlauf, zuerst langsam und
dann immer schneller, dient als Vorbereitung. Der
Spieler springt von einem Sprungbrett ab und dreht
sich in Seitengrätschstellung einmal um die eigene
Achse. Bei gleichzeitiger schneller und kraftvoller Kreis-
bewegung des Armes wird die Kugel aus der Hand
geschleudert. Das Sprungbrett soll dabei als Hilfestellung dienen, die Kugel noch weiter
zu werfen. Wie bei fast allen Wurfsportarten muss die Kugel auch beim Klootschießen

in einem vorgegebenen Sektor landen. Geschieht dies nicht, so wird der Wurf als un-
gültig betrachtet. Man unterscheidet beim Klootschießen zwischen Stand- und Feldkampf. Beim Standkampf wird die Weite der Kugel von der Abwurflinie bis zum ersten Aufschlag der Kugel auf den Boden gemessen. Beim Feldkampf wird hingegen das Ausrollen der Kugel, der sogenannte „Trüll“, mitgezählt. Diese Wettkampfart wird aus "alter Rivalität" ausschließlich bei anhaltendem Frost zwischen Oldenburgern und Ostfriesen über die "platten Weiten der Region" ausgetragen.



    - zurück -     - 1 -     - 2 -