Weiterführendes
Bild: "St. Bruder Klaus"
Foto: Florian Seiffert

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Mittlerweile erfreut sich die Sportart auch international
wachsender Beliebtheit und stellt für viele Rückschlag-
spieler eine neue Herausforderung dar. Eine starke
Hauptsportart ist im Racketlon zwar sehr nützlich, je-
doch nicht der Schlüssel zum Erfolg – das sind Aus-
geglichenheit und möglichst wenig Schwächen. Man
sollte nicht nur in seiner Stammsportart auch bei
großer Überlegenheit bis zum Ende konzentriert spie-
len, sondern auch um jeden Punkt kämpfen, wenn
man keine Chance auf den Gewinn des Satzes hat.
Jeder anfänglich verschenkte Punkt kann am Ende
die Niederlage bedeuten. Im Vergleich zu einem normalen Tischtennisspiel ist es hier
sehr wohl entscheidend, ob man einen Satz 21:6 oder 21:18 gewinnt.

Auch wenn die Breitenwirkung des Racketlon momentan noch sehr überschaubar ist,
so lautet die Philosophie des Sports: Jeder kann und darf zu den Schlägern greifen!
Damit unterscheidet sich der Sport wesentlich von anderen Sportarten, in denen sich
die Elite von den Hobbysportlern gern isoliert. Trotzdem wird auch hier in Leistungs-
klassen gespielt, aber eben unter einem Dach. Wer jetzt denkt, dass Racketlon-Spieler
nur mittelprächtige Freizeitsportler sind, dem beweist ein Experiment mit der öster-
reichischen Nationalmannschaft eines Besseren. Die männlichen Allrounder des
Racketlon-Nationalteams traten gegen je eine Tischtennis-, Badminton-, Squash-, und
Tennis-Dame der österreichischen Spitzenklasse an. Die Männer behielten in allen
vier Bewerben knapp die Oberhand.

Innerhalb eines Matches vier unterschiedlich große Schläger in der Hand zu haben
und das Gefühl fürs Spielgerät quasi auf Knopfdruck umzustellen – das ist eine Kunst,
die nicht jeder kann. Aber man kann es ja mal probieren!


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